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Silizium für den Körper

Silizium für den Körper

Silizium für stabile Knochen und Gelenke

Knochen, die unser Skelett bilden, werden ständig vom Körper gebildet und abgebaut. Bei einem gesunden Körper steht der Knochenaufbau und –abbau – Prozess im Gleichgewicht, so dass immer die gleiche Anzahl von Knochengewebe gebildet wie abgebaut wird (Gleichgewicht des Knochenstoffwechsels). Im Gleichgewicht stehen hierbei die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) mit den knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten). Ist das Gleichgewicht im Einklang, wird ständig genauso viel Knochenmasse gebildet wie abgebaut wird. Die Knochen, und damit das Skelett, wird ständig erneut und die Stabilität und Flexibilität erhalten. Der Körper kann sich  ändernde Umwelteinflüsse anpassen und wir können uns uneingeschränkt bewegen.

Einige notwendige Bestandteile für den Knochenstoffwechsel können dem Körper nur durch die Nahrung zugeführt werden, da diese Bestandteile nicht vom Organismus selber produziert werden können. Man spricht in diesem Fall daher von essentiellen Bestandteilen. Hierzu zählen essentielle Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Für den Knochenstoffwechsel werden unteranderem Vitamin D, Kalzium, Kalium, Phosphor und Magnesium benötigt.

Ein weiteres notwendiges essentielles Spurenelement ist Silizium. Der menschliche Körper enthält etwa 1 bis 2 g Silizium. Damit ist es nach Mineralien Eisen und Zink (physiologisch wichtige Spurenelemente) das dritthäufigste Spurenelement im Körper. Heute weiß man, dass Silizium als Spurenelement positive Effekte im Knochenstoffwechsel hat und hierbei die Aufnahme und Verwertung anderer Mineralien und Spurenelemente fördert. Es wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die zeigen, dass Silizium positive Wirkung auf die Synthese der Knochenmatrix hat und den Prozess stimuliert, so dass eine Zunahme der Knochenmasse durch die Messung der Knochendichte nachgewiesen werden kann. Studien haben ergeben, dass eine Unterversorgung mit Silizium zu schlechtausgebildeten Knochen und verringerter Knochenmasse führt, was durch Zufuhr von Silizium wieder kompensiert werden konnte.

Silizium ist bei der Knochenbildung im Bereich der Synthese und/oder Stabilisation von Kollagen beteiligt. Kollagen hat eine wichtige strukturelle Rolle für den Aufbau und die Elastizität von Knochen und Bindegeweben. Es werden Kollagenfaser gebildet, die neben den Knochenmineralien, der Hauptbestandteil des organischen Teils der Knochen sind und dem Knochen die notwendige Zugfestigkeit und Dehnbarkeit geben.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Skeletts sind die Gelenke. Neben Knochen bestehen Gelenke auch aus Knorpelgewebe. Wie bei dem Knochenstoffwechsel, befindet sich das Knorpelgewebe in einem regulierten Gleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und Knorpelabbau. Der Gelenkknorpel ist fest mit dem Gelenkknochen verbunden und besteht aus Kollagenfasern, die ein Netz aus Bindegewebe bilden.

Kollagen sind beim Mensch und Tier vorkommende  Strukturproteine (Eiweiße). In Bereichen in denen Kollagen für die Knochen und Knorpel gebildet werden, findet man hohe Konzentrationen von Silizium und andere Mineralien, die die Bildung fördern. Silizium ist bereits im frühen Stadium der Knochen-, Knorpel- und Bindegewebebildung involviert und als Spurenelement notwendig. In Knochen und Bindegewebe wie Haut, Nägeln, Gefäßen und Knorpeln wurden die höchsten Siliziumkonzentrationen nachgewiesen.

Ist der Stoffwechsel der Knochen- und Knorpelbildung gestört, kann es zu Knochenerkrankungen wie Osteoporose und Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Arthritis kommen.

Silizium für gesunde glänzende Haare

Haare werden aus Haarwurzeln gebildet, die sich in der Kopfhaut befinden. Umgeben sind die  Haarwurzel von Haarfollikeln, die die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgen. Die Haarfollikel werden in der Haut (Dermis) von Kollagenen verankert und besteht aus der bindegewebigen Haarpapille (Papilla pili) und der Wurzelscheide. Damit Haare gesunderhalten werden und es zu keinem Haarausfall kommt, muss die Kopfhaut gesund sein und mit Nährstoffen versorgt werden.

Silizium ist an der Synthese und/oder Stabilisation von Kollagen beteiligt. Silizium fördert die Bildung von Kollagenen und hilft damit die Straffheit, Elastizität und eine gute Wasserversorgung der Kopfhaut zu gewährleisten.

Silizium für straffe Haut und glänzende harte Nägel

Silizium aktiviert Enzyme, die die Vernetzung von Kollagen fördert, was die Festigkeit und Elastizität von Bindegewebe verbessert. Es beschleunigt die Bildung von Bindegewebsfasern, Kollagen und Elastin, die der Haut Elastizität und Festigkeit verleiht. Eine weitere wichtige Eigenschaft des Siliziums ist, dass es einen hohen Anteil an Wasser binden kann. Ist das Bindegewebe gut mit Silizium versorgt, wird die Haut natürlich feucht gehalten und bekommt eine gesunde elastische Struktur.

In der obersten Hautschicht, der Epidermis, werden die Fuß- und Fingernägel gebildet. Die Ausbildung gesunder Fuß- und Fingernägel ist damit direkt mit dem Stoffwechsel der Haut verbunden. Ist die Haut gesund und funktioniert die Vernetzung der Kollagene wird auch eine feste und elastische Nagelstruktur gebildet. Wichtig hierfür ist die richtige  Mineralienkonzentration von Silizium das am Bildungsprozess beteiligt ist und das Wachstum gesunder Nägel fördert.

Aufnahme von Silizium

In Nahrungsmitteln ist Silizium in der Regel in relativ großen Siliziummolekülen und Verbindungen vorhanden. Ein Großteil des Siliziums aus diesen Quellen wird wieder ausgeschieden, da es keine gute Bioverfügbarkeit hat und der Körper es nicht verwerten kann. Damit der Körper das Silizium verwerten kann muss er es zunächst in eine bioverfügbare Form umwandeln oder es wird dem Körper bereits in einer verwertbaren Form angeboten. Eine optimale Aufnahme kann erfolgen, wenn Silizium in löslicher und absorbierbarer Form vorliegt. Generell wird die Bioverfügbarkeit erhöht, wenn das Silizium in Form von hydrolysierter kolloidaler Verbindung vorliegt, da dieses direkt vom Körper aufgenommen wird. Unlösliche Formen werden nur zum Teil vom Organismus in verwertbare Form umgewandelt und der Rest wird wieder ausgeschieden, so dass der größte Teil des Siliziums ungenutzt bleibt.

Siliziummangel

Silizium ist ein essentielles Spurenelement und kann nur durch die Nahrungsaufnahme dem Körper zugeführt werden. Silizium ist dabei vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln in Form von organisch gebundenem Siliziumdioxid (Sio2) enthalten, welches in dieser Form vom Organismus nicht gut aufgenommen werden kann. Die Folge ist, dass der größte Teil des zugeführten Siliziums wieder ausgeschieden wird.

Eine unausgewogene Ernährung, wie auch der Verzehr von industriell hergestellter Nahrung kann zu einer geringeren Siliziumzufuhr führen. Zudem kann sich durch natürliche Alterung, Krankheit oder andere Lebensumstände der Bedarf an Silizium erhöhen, so dass dieser durch die tägliche Nahrungsaufnahme nicht mehr gedeckt werden kann.

Eine Unterversorgung von Silizium kann körperliche Beschwerden verursachen und sichtbare Beschwerden zeigen.

Hinweise auf Siliziummangel können sein:

  • Verringerte Knochendichte (Knochenschwund/Osteoporose)
  • Tendenz zu häufigen Knochenbrüchen
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Stumpfe, matte Haare
  • Brüchige Nägel
  • Trockene, rauhe, rissige Haut
  • Juckreiz